Der Physiotherapeut Peter Willemsen möchte gerne seine Erfahrungen mit Ihnen teilen:
Diese Tapeanlage wird häufig bei COPD, aber auch bei anderen Lungenerkrankungen wie Lungenentzündung oder Asthma eingesetzt.
COPD und andere Lungenerkrankungen
COPD ist ein Sammelbegriff und kein einheitliches Krankheitsbild, sondern umfasst verschiedene Formen. Zwei Hauptformen sind die COPD mit einer chronischen Bronchitis/Bronchiolitis und die COPD mit einem Lungenemphysem. In Deutschland sind Schätzungen zufolge 10-12% der Erwachsenen über 40 Jahren von einer Lungenerkrankung betroffen.
Rauchen ist mit Abstand der größte Risikofaktor für COPD. Ca. 85% der Patienten sind Raucher oder haben in der Vergangenheit geraucht. Neben dem Rauchen kann eine COPD auch durch das Einatmen von Stäuben (berufsbedingt), einer genetischen Veranlagung, einer Frühgeburt, Infektionen der Atemwege in der Kindheit oder durch Luftschadstoffe entstehen.
Zu den Hauptsymptomen einer COPD gehören eine Zunahme von Schleim, Auswurf,Husten, Engegefühl und Atemnot. Trotz intensiver Forschung ist eine Heilung von COPD nicht möglich. Die Behandlung konzentriert sich daher auf die Reduzierung der Beschwerden, die Verbesserung der körperlichen Belastbarkeit , das Fortschreiten der Erkrankung zu verringern und eine möglichst hohe Lebensqualität zu erhalten. Dies kann mit Hilfe von Medikamenten, Änderungen des Lebensstils und Training unter Aufsicht in einer Physiotherapiepraxis erfolgen. Andere häufige Lungenerkrankungen sind Asthma (allergisches oder nicht-allergisches Asthma) und die Lungenentzündung. Auch hier können Schmerzen, Engegefühl in der Brust sowie Kurzatmigkeit und Luftnot auftreten.
In diesem Video wird demonstriert, wie man das Tape korrekterweise anbringen sollte.
Anleitungsvideo: COPD tapen
Peter Willemsen ist Physiotherapeut im Rivierenland-Krankenhaus in Tiel und in seiner eigenen Praxis in Buren (De Lage Korn Physiotherapie). Eine seiner Spezialisierungen ist die Behandlung von Lungenpatienten. CureTape® wird von ihm seit Jahren erfolgreich im Rahmen der Behandlung verschiedener Lungenerkrankungen eingesetzt.
Ein kurzes Statement von Peter Willemsen über sein „Chanel Tape“:
In unserer Lungenabteilung im Krankenhaus sehen wir viele COPD-Patienten, die mit einer Exazerbation (akuten Verschlimmerung) unter Behandlung sind. Neben Dyspnoe (Atemnot) berichten diese Menschen häufig auch über Schmerzen im Bereich des Thorax (Brustkorb). Das ist auch logisch, da die Atemarbeit während einer Exazerbation (akuter Anfall) viel höher ist als in einer normalen Situation. Ebenso führt Husten zu einer erheblich höheren Belastung des Atmungssystems. Das COPD-Tape mit CureTape® sorgt eigentlich fast immer dafür, dass Patienten weniger Schmerzen haben und dadurch indirekt auch eine Verringerung der Dyspnoe erfahren.
Es fällt mir noch immer nicht leicht, den Patienten plausibel zu erklären, warum das CureTape® so einen enormen Effekt hat. Eins weiß ich jedoch sicher- es funktioniert!
Letzte Woche fragten mich meine Kollegen im Krankenhaus, ob ich mir eben einen 16-jährigen Jungen mit einer doppelten Pneumonie (Lungenentzündung) anschauen könnte. Er war kurzatmig und hatte starke Schmerzen im Brustbereich. Nachdem ich ihn getapet hatte, konnte er direkt besser Luft holen, hatte weniger Schmerzen und konnte sich auch besser bewegen. Er bemerkte sofort eine Verbesserung und ich tapte ihn während seines Krankenhausaufenthaltes noch einige Male.






Ein solches Beispiel ist kein Einzelfall. Auch in meiner eigenen Praxis gibt es viele Patienten, bei denen CureTape® bei einer Exazerbation , Infektionen, Lungenentzündung oder in anderen Situationen, in denen das Atmungssystem überlastet ist, angewendet wird. Viele Lungenpatienten profitieren davon und ich bin froh, dass ich es dort einsetzen kann, wo es gebraucht wird.
Peter Willemsen
Lungenphysiotherapeut
Physiotherapie De Lage Korn
Rivierenland Krankenhaus
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- Abmessungen pro Rolle: 5cm x 2,5 Meter
- Normalpreis: 17,85 € inkl. MwSt.
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Kurz gesagt: Eine sehr interessante Möglichkeit, um das am häufigsten verwendete Kinesiologie-Tape in Europa kennenzulernen.
Bitte beachten Sie: Wir weisen darauf hin, dass die auf unserer Website angegebenen Tapetechniken und Informationen zu den Möglichkeiten des Medical Taping Concept noch nicht wissenschaftlich belegt sind. Die genannten Aussagen und Beispiele beruhen auf langjährigen Erfahrungen von Patienten und geschulten Therapeuten.
Bitte beachten Sie: Beim Kopieren des Artikels ist die Quellenangabe obligatorisch.
Bei folgenden Kontraindikationen darf nicht getapt werden: Schwangerschaft, offene Wunden, Knochenbrüche, unerklärliche Beschwerden, Allergien und Hautkrankheiten, Einnahme von Medikamenten wie Blutverdünner, Thrombose und Fieber. Anwendung von Tape in diesen Fällen nur in Absprache mit einem Spezialisten.



