Auf dieser Seite finden Sie wichtige Informationen dazu, was Sie für eine erfolgreiche Taping-Behandlung beachten müssen, außerdem können Sie weiter klicken auf den Link zu Informationen über die Verletzung oder Beschwerde, die Sie tapen möchten.
Die Ergebnisse einer Abschlussumfrage bei PhysioTape zeigen, dass 79,4 % der Kunden, die bei uns Tape bestellen, ihre Verletzungen selbst tapen können. 58,15 % dieser Gruppe hat das Taping einer bestimmten Verletzung von einem (Physio-)Therapeuten gelernt. Die Behandlung ist abgeschlossen, aber Sie möchten das Tape weiterhin verwenden, um schmerzfrei Sport treiben zu können oder um bei Ihren täglichen Aktivitäten besser zu funktionieren.
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MyCureTape®
17,95€VorrätigAusführung wählen This product has multiple variants. The options may be chosen on the product page
PhysioTape hat diese Taping-Methode 1998 in Europa eingeführt und hat inzwischen mehr als 15.000 (Physio-)Therapeuten darin unterrichtet.
Seit einigen Jahren wächst die Zahl der Kunden, die das Tape direkt bei uns bestellen. Die Anzahl der physiotherapeutischen Behandlungen im Krankenversicherungspaket ist nicht unbegrenzt und das Tape wird auch nicht von den Krankenversicherungen erstattet. Diese Entwicklungen haben dazu geführt, dass die Kunden das Tape selbst kaufen und es zur Behandlung mitnehmen. Auf Anweisung des Therapeuten können Sie die Behandlung zu Hause fortsetzen.
Warum tapen die Leute sich selbst und bestellen CureTape, Kinesiotape?
Im Jahre 2021 haben wir eine Umfrage unter Physiotherapiepraxen und Konsumenten durchgeführt, die bei uns bestellen. 304 Praxen und 319 Kunden haben die Umfrage ausgefüllt, und die Ergebnisse die raus gekommen sind, waren für uns beeindruckend.
- 9,7 % bringt das Tape für eine Behandlung mit in die Praxis.
- 58,9 % der Befragten bestellten das Tape wegen einer Verletzung, einer Beschwerde oder präventiv.
- 21,9% Benutzt das Tape aufgrund einer chronischen Beschwerde.
- 9,5% Sonstiges: Fixierpflaster für Sonden, Blutzuckermessgeräte, kosmetische Zwecke und Studienaufträge.
- 58,15 % das Taping von einem (Physio-)Therapeuten gelernt.
- 6,6 % Lernten das Tapen in einem Kurs.
- 25 % haben es mit Hilfe von Anleitungsbüchern, Videos und Bildanleitungen gelernt.

Taping Tipps von Christina
In alle Anleitungen zum Thema ‘’Selbst tapen’’ habe ich Taping-Anwendungen ausgewählt, die man leicht selbst anbringen kann. Um diese Behandlung gefahrlos durchführen zu können, gebe ich praktische Tipps, die Sie vor, während und nach einer Tape-Behandlung beachten sollten. Sie beruhen auf meiner langjährigen praktischen Erfahrung. Kombinieren Sie das Selbsttaping mit Dehnungsübungen, um eine schnellere Genesung zu erreichen. Wenn die Beschwerden fortbestehen, sollten Sie auf jeden Fall einen Therapeuten oder Ihren Hausarzt aufsuchen.
Viel Erfolg beim Tapen!
Elastisches Tapen: Grundprinzipien und Informationen zum Tapen
Gerade im Bereich des Sports sorgen die bunten Tapes immer wieder für Aufmerksamkeit, und zwar in sämtlichen Sportarten. Bei Europa- oder Weltmeisterschaften und sogar bei den Olympischen Spielen gibt es kaum eine Sportart, in der ein Athlet nicht mit bemerkenswertes tapes antritt.
Aber auch in der täglichen Praxis eines Therapeuten ist das Tape nicht mehr wegzudenken. Das Tape wird im Rahmen einer Behandlung eingesetzt, um den Genesungsprozess bei einer Verletzung oder Beschwerde zu unterstützen. Der Therapeut unterrichtet den Klienten bei Beschwerden, die leicht zu tapen sind, oder bei der Prävention von Sportverletzungen, wie er die Behandlung zu Hause fortsetzen kann, durch selbst zu tapen.
Ob Achillessehnenreizung, Tennisarm, Wadenkrämpfe oder überdehnte Muskeln – die Einsatzmöglichkeiten von Tape sind nahezu unbegrenzt. Aus diesem Grund werden hohe Erwartungen an das Tape gestellt. Die positive Auswirkung ist unter den Nutzern unbestritten, allerdings gibt es immer noch einen Mangel an wissenschaftlichen Beweisen. Die Studien zeigen jedoch vielversprechende Ergebnisse. Entscheidend ist letztlich, dass eine spürbare und manchmal auch messbare Veränderung der Bewegung, oft unmittelbar nach dem Anlegen eines Tapes auftritt.
Natürlich reicht es nicht aus, ein schmerzendes Knie nur mit etwas Tape zu bekleben. Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, sollte man einige wichtige Punkte beachten, wie zum Beispiel:
Wozu sind diese bunten Tapes da?
Wie funktionieren sie und bei welchen Beschwerden können sie eingesetzt werden?
Wie schneidet man die Tapes?
Welche Techniken gibt es zur Anbringung der Tapes?
Haben die Farben einen gewissen Einfluss?
In welchen Fällen sollte man kein Tape verwenden?
Das Taping hat seinen Ursprung im Japan und kam in den späten neunziger Jahren nach Europa. Die Idee geht auf den japanischen Chiropraktiker und Kinesiologen Kenzo Kase zurück, der in den 70er Jahren mit verschiedenen Materialien und Behandlungsmethoden experimentierte. Er war auf der Suche nach einem Material und einem Behandlungskonzept, das die Schmerzen lindern könnte, ohne die Einnahme von Medikamenten. Bis dahin wurden nur die nicht-elastischen Tapes verwendet, um die verletzten Gelenke zu stabilisieren (insbesondere das weiße Sporttape). Er war der erste, der Experimente mit elastischem Material durchführte. Hierauf aufbauend entwickelte er die Kinesiotaping-Methode. Inzwischen hat sich das Taping weltweit ausgebreitet und wurde von verschiedenen Therapeuten und Ärzten weiter entwickelt. Die Methode wird auch als Medical Taping bezeichnet.
Elastizität
Nicht elastisches Tape (oft weißes, steifes Tape) wird verwendet, um die Bewegung einzuschränken und so die Gelenke zu stabilisieren. Diese steifen Tapes werden immer noch häufig im Volleyball oder Handball verwendet. So werden zum Beispiel die Finger zusammengeklebt, um Verletzungen zu vermeiden. Aus der Medizin und Wissenschaft wissen wir heutzutage, dass es wichtig ist, „in Bewegung zu bleiben“. Patienten mit einem Schleudertrauma tragen noch selten eine Halskrause, und Knochenbrüche werden jetzt öfter geschient statt mit Gips fixiert. Der Körper muss selbst entscheiden, welche Bewegungen möglich sind und welche nicht. Das Ziel ist es, die Bewegungsfreiheit des Körpers so weit wie möglich zu stimulieren.
Elastische Tapes richten sich nach diesem Konzept; die natürliche Bewegung wird nicht eingeschränkt, im Gegenteil. Die Tapes haben eine schmerzlindernde und entspannende Wirkung und fördern so die Mobilität.
Material
Elastische Tapes sind aus hochwertiger Baumwolle oder Viskose gefertigt, lassen sich in der Länge dehnen und sind so elastisch wie die menschliche Haut. Auf der Rückseite des Tapes befindet sich eine hautfreundliche Acryl-Klebeschicht mit Wellenstruktur. Dies reduziert das Risiko von Hautreizungen im Vergleich zu z. B. einem normalen Pflaster, das häufig mit einer Latex-Klebeschicht versehen ist.
Die Haftfähigkeit des Materials wird aktiviert durch Körperwärme, Reiben des Tapes und Bewegung. Das Tape ist atmungsaktiv und die luft- und wasserdurchlässige Struktur verhindert Hautreizungen oder Hautbeschädigungen. . Außerdem ist da Tape wasserfest, so dass es beim Duschen oder Reinigen der Haut nicht entfernt werden muss. Das Tape kann problemlos mehrere Tage am Stück getragen werden. Dank dieser Eigenschaften können Sie in Bewegung bleiben, ohne sich eingeschränkt zu fühlen und empfinden das Tape nicht als störend.
Die Tapes, die in den Selbsttape-Anleitungen auf unsere Website verwendet werden, sind optimal geeignet für den Konsumenten und stammen von der Marke CureTape®, einem medizinisch zugelassenen, sicheren Produkt, das ohne Bedenken verwendet werden kann. CureTape ist die unter den Profis am meisten verwendete Tape-Marke für die Behandlung von Beschwerden und Verletzungen der Patienten.
Die wichtigsten Auswirkungen von elastisches Tapen können in folgende Kategorien eingeteilt werden:
1. Aktivierung der Lymphzirkulation und der Durchblutung.
2. Schmerzlinderung und Schmerzbefreiung.
3. Beeinflussung des Bindegewebes und auf die Muskulatur.
4. Wiederherstellung der Gelenkfunktion und Stabilisierung.
5. Positiver Einfluss auf die inneren Organe.
1. Aktivierung der Lymphzirkulation und Verbesserung der Durchblutung
Solange unser Körper im Gleichgewicht ist und richtig funktioniert, merken wir nicht, wie natürlich unsere Körpersysteme arbeiten. Das lymphatische System spielt hierbei eine wichtige Rolle. Die Lymphgefäße verlaufen durch unseren gesamten Körper und sorgen für den Abfluss von überschüssiger Gewebeflüssigkeit, d. h. von Nähr-, Gift- und Abfallstoffen. Wenn Sie sich zum Beispiel den Fuß verstauchen, kann der Knöchel anschwellen, das Gelenk schmerzt und die Bewegung ist deutlich eingeschränkt. Was geschieht? Einfach ausgedrückt, führt eine Verletzung des Bewegungsapparates zu einer zunehmenden Flüssigkeitsansammlung, die zu Druck auf die Blutgefäße und zu Schwellungen führt. Die Lymphflüssigkeit sammelt sich im Gewebe, da der Abfluss durch die Lymphgefäße nicht mehr einwandfrei funktioniert. Die Blutgefäße werden beschädigt, es entsteht ein Hämatom. Die Haut ist angespannt. Nachdem ein Tape auf die betroffene Körperstelle angebracht wurde, wird die Haut durch die Elastizität des Materials gewissermaßen „angehoben“. Durch den Lifting-Effekt wird in den Hautschichten unter dem Tape mehr Platz geschaffen und der Druck im Gewebe wird reduziert. Da das Tape eine elastische Verbindung bildet, wird die Haut nicht nur angehoben, sondern auch bei jeder Körperbewegung massiert. Die Bewegung des betroffenen Gewebes ist wichtig, weil hierdurch die eigentliche Wirkung erzielt wird. Der vergrößerte Raum zwischen den Hautschichten hat eine entspannende Wirkung auf die gesamte Struktur. Das Gewebe entspannt sich, die Lymphflüssigkeit kommt wieder in Bewegung, so dass schädliche Stoffe abtransportiert werden können. Das Blut kann wieder fließen, was die Bildung neuer Blutgefäße, d. h. die Heilung, fördert. Die Schwellung lässt nach und die verletzte Stelle kann sich wieder leichter bewegen.
2. Schmerzlinderung und Schmerzbefreiung
Schmerz ist ein unangenehmes Gefühl, das unsere täglichen Aktivitäten einschränkt. Körperlicher Schmerz ist eine sehr komplexe Sinneswahrnehmung, die als Schutz- und Warnmechanismus dient. Über die gesamte Körperoberfläche, in fast allen Gewebestrukturen und Organen, sind Nervenendigungen, die so genannten Nozizeptoren („Schmerzrezeptoren“), verstreut. Diese Rezeptoren werden durch Druck, Hitze, Kälte oder chemische Substanzen stimuliert und verursachen ein Schmerzgefühl. Sie erkennen und messen die Stärke und den Verlauf eines Schmerzimpulses und schlagen bei schädlichen Auswirkungen Alarm. Die Nozizeptoren befinden sich zunehmend in der Lederhaut (Dermis) und teilweise in der obersten Hautschicht, der Epidermis. Aus diesem Grund können sie effektiv mit Hilfe von Tape beeinflusst werden. Was passiert, wenn Sie sich zum Beispiel die Hand stoßen? Der Körper reagiert sofort und wir ziehen die Hand sofort zum Körper. Mit der anderen Hand reiben wir schützend drüber. Erst wenn der Schmerzimpuls unser zentrales Nervensystem erreicht, wird die Schmerzinformation verarbeitet und bewusst von uns wahrgenommen. Es gibt jedoch auch viele andere Rezeptoren, die Nervenimpulse aussenden, die sich alle in ihrer Geschwindigkeit unterscheiden. Das Signal einer Bewegung oder einer Berührung wird schneller wahrgenommen als ein Schmerzimpuls; eine Berührung scheint einen Schmerzimpuls zu unterdrücken. Aus diesem Grund reiben sie direkt an der Stelle, an der sie sich gestoßen haben. Dieser Effekt wird auch beim Taping genutzt. Sobald das Tape angebracht ist, wird die Haut darunter ständig „gestreichelt“, gerieben und ganz leicht mobilisiert. Schmerzen werden gelindert, die Durchblutung steigt, das Gewebe wird entlastet und die natürliche Bewegung wird gefördert.
3. Auswirkungen auf das Bindegewebe und die Muskeln
Eine der Ursachen für Muskelschmerzen, Bewegungseinschränkungen, Verspannungen und Entzündungen kann eine verhärtete und verklebte Faszie sein. Faszien sind dünne, weiße Fasern, die ein Bindegewebsnetz bilden. Ähnlich aufgebaut wie ein Spinnennetz, umgibt es den gesamten Körper, insbesondere Muskeln und Sehnen, aber auch Organe und Blutgefäße. Die Struktur der Faszien hält das Gewebe zusammen und ermöglicht es ihm, sich dem ständig wechselnden Umfeld anzupassen. Das Gewebe wird außerdem ständig mit einer Wasserflüssigkeit versorgt, die dazu beiträgt, es elastisch zu halten. Wodurch kann diese Faszie Beschwerden verursachen und was hat sie mit der Gewebespannung zu tun? Die Faszien sind nicht „tot“. Die Faszien sind nicht nur Gewebe, sondern auch mit vielen Nervenenden, Schmerz- und Bewegungsrezeptoren ausgestattet und damit ein zentrales Organ der Körperwahrnehmung. Man kann messen, wo es sich anspannt, zieht und drückt, und bei Bewegungsmangel und falscher Belastung können die Faszien klebrig, stumpf und verhärtet werden. Dies kann zu Entzündungen der Faszien führen und Schmerzen verursachen. Da das Netzwerk der Faszien direkt unter der Haut beginnt, kann dieses Gewebe sehr leicht von außen beeinflusst werden. Ein kleiner, minimaler Druck oder Stoß ist ausreichend. Das Tape hat die Funktion einer Art „Faszie Massage“, wobei Verklebungen gelockert werden. In Kombination mit körperlicher Betätigung werden die Faszien wieder geschmeidig, kann sich die Flüssigkeit verteilen, werden Schmerzen gelindert und nimmt die Beweglichkeit zu. Ein weiteres Ziel des Tapings ist die Verbesserung der Muskelfunktion. Eine dauerhafte einseitige Belastung ist oft die Ursache für ein Ungleichgewicht in der Muskulatur, das zu Schmerzen führen kann. Durch das Anbringen von Tape werden verschiedene Rezeptoren in der Haut stimuliert. Die Haut wird durch das Tape beeinflusst und reagiert mit einer Veränderung der darunter liegenden Muskulatur. Je nachdem, in welche Richtung das Tape angelegt wird, erhöht oder verringert sich die Muskelspannung. Oft geht es darum, die Muskelspannung zu verringern. Aus diesem Grund haben die meisten Muskel-Tapes in diesem Buch eine entspannende Wirkung.
4. Wiederherstellung der Gelenkfunktion und Stabilisierung der Gelenke
Unser Nervensystem wird durch unsere Sinnesorgane mit einer enormen Flut von Informationen aus unserem Körper und unserer Umwelt konfrontiert. Der größte Teil davon wird unbewusst verarbeitet und nicht registriert. Es geschieht automatisch, wir müssen nicht darüber nachdenken, wie wir uns zum Beispiel bewegen. Dieser komplexe Bewegungsprozess wird ganz selbstverständlich durchgeführt. Erst dann, wenn eine Bewegung nicht reibungslos verläuft, wird uns bewusst, wie viele Einzelfunktionen zu einer kleinen Bewegung beitragen. Sobald dies schwierig für uns wird, neigen wir dazu, uns weniger spontan zu bewegen. Es ist jedoch die Bewegung, die die Blutzirkulation in den Gelenken, Muskeln und Faszien fördert. Beim Tapen von Gelenken geht es darum, sowohl das Bewegungsgefühl als auch die Gelenkfunktion zu verbessern. Die Tiefenempfindlichkeit, d.h. die Selbstwahrnehmung des Körpers, wird stimuliert und die Beweglichkeit der Gelenke aktiviert. Die Gelenke werden stabilisiert, was eine natürliche Bewegung und eine verbesserte Körperhaltung fördert. Der Vorteil des elastischen Tapes besteht darin, dass die Verbindung bis zu einem gewissen Grad unterstützt, aber nicht eingeschränkt wird. Es fühlt sich stabiler an und die Bewegung fühlt sich „sicherer“ an. Elastische Tapes können auch zur Unterstützung von Ligamenten und Sehnen verwendet werden. Ligamente verbinden die Knochen miteinander und sorgen dafür, dass das jeweilige Gelenk stabilisiert bleibt. Sehnen sorgen für die Verbindung zwischen Muskeln und Knochen und übertragen die Kräfte vom Muskel auf den Knochen. Im Falle einer Überdehnung des Gelenkbandes ist es möglich, das schmerzhafte Gelenk mit Tape zu stützen.
5. Positiver Einfluss auf die inneren Organe
Ständige einseitige Belastungen oder Bewegungen können zu Überlastungen des Körpers führen, was sich unter anderem in Schmerzen, Muskelverspannungen, Gelenkschmerzen und Erschöpfung äußern kann. Dies kann zu Gewebeveränderungen in Teilen des Körpers führen. Das Taping kann über die Haut einen positiven Einfluss auf die inneren Organe und das Bewegungssystem haben, sowie auf Ungleichgewichte und Überlastungen. Obwohl das Tape nur auf der Hautoberfläche angebracht wird, stimuliert es auch die tieferen Körperstrukturen über zahlreiche Rezeptoren. Die organbezogenen Hautbereiche werden entspannt, was sich positiv auf die Organe auswirkt. Insbesondere der Einfluss auf das Bindegewebe führt zu einer deutlich verbesserten Beweglichkeit. Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers und kann durch kleine Impulse stark beeinflusst werden.
Die Hauptwirkung des Tapings hat jedoch nichts mit der Farbe zu tun. Wir erkennen den psychologischen Aspekt von Farben. Wählen Sie eine Farbe von Tape, die Ihnen gefällt. Das ist bereits ein guter Anfang für eine Taping-Behandlung.
Unter dem Aspekt der Farbtherapie haben die Farben eine bestimmte Bedeutung:
◗ Braun/Beige ist eine neutrale Farbe, die unauffällig getragen werden kann. Die Farbe symbolisiert die Erde, Offenheit, Unabhängigkeit und hat eine stabilisierende Wirkung. Ein braun/beiges Tape wird meistens gewählt, wenn das Tape nicht auffallen soll. Eine neutrale Farbe ist für jede Beschwerde geeignet.
◗ Grün ist eine Farbe, die für Entspannung, Ruhe und Harmonie steht. Es sorgt für Balance und kann bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt werden.
◗ Schwarz is die am häufigsten verwendete Farbe in Amerika und gehört zur Kategorie der „unbunten Farben (farblos)“. Im westlichen Kulturkreis ist Schwarz die Farbe des Todes, doch es steht auch für Individualität und Unabhängigkeit. Die Farbe Schwarz wird als geheimnisvoll und kraftvoll angesehen und ist eine beliebte Tapefarbe, die von vielen Menschen gewählt wird.
◗ Blau hat eine beruhigende, entspannende und gleichzeitig kühlende Wirkung. Die Farbe symbolisiert Wasser, Kühle, Ruhe und sorgt für Entspannung. Blaues Tape ist eine beliebte Farbe und wird häufig bei aktiven Entzündungsprozessen, Schmerzlinderung oder bei Schwellungen verwendet.
◗ Rosa hat ein frisches, junges, schrilles und sehr dominantes Aussehen. Die Farbe wird als optimistisch, angenehm und positiv klassifiziert. Rosa wird als warme Farbe angesehen und sollte nicht bei Entzündungen und/oder frischen Wunden verwendet werden.
◗ Rot ist eine der auffälligsten Farben mit einer starken Ausstrahlung. Sie wird häufig eingesetzt, um Wärme und Aktivität zu erzeugen, und zwar in tieferen Gewebestrukturen. Die Farbe steht für Feuer, Energie, Wärme, Freude und Liebe. Rot symbolisiert Vitalität, Aufmerksamkeit und hat eine stimulierende und erhebende Wirkung. Aus diesem Grund wird die Farbe Rot nicht bei Entzündungen und frischen Wunden verwendet.
◗ Orange ist ebenfalls eine wärmende, auffällige Farbe, die als stimulierend und energievoll gesehen wird. Auch bei Entzündungen und frischen Wunden wird diese Farbe weniger verwendet.
Die Farben der Tapes, die auf den bildern und im Video der Tape-Anleitung auf dieser Website dargestellt sind, wurden zufällig ausgewählt. Sie dient nur zur Illustration. Wählen Sie die Farbe, die am besten zu Ihnen passt.
Das I-Tape
Das I-Tape ist die einfachste und am meist verwendete Form des Tapes. Es handelt sich um ein gerades Stück Tape, das an den Ecken abgerundet wird. Es ist sowohl möglich, es in einer Breite von 5 Zentimetern anzubringen, aber auch in schmalen Streifen von 2,5 oder 1 Zentimeter Breite. Wird von der Längenseite der Rolle abgeschnitten.
Das Y-Tape
Das Tape wird von der Mitte aus geschnitten bis auf die gewünschte Länge, so dass die Form eines Y entsteht. Manchmal sieht es auch wie ein V aus, je nachdem wie lang die Basis und die beiden Enden sind. Die Länge des Streifens ist abhängig von der Körperstelle, die getapet werden soll.
Das X-Tape
Wenn man ein I-Tape an beiden Enden in der Länge bis zur Mitte des Tapes durchschneidet, bleiben etwa 5 Zentimeter in der Mitte als Basis übrig, es entsteht die Form eines X-Tapes.
Das Lymph-Tape oder der sogenannte „Oktopus
Bei einem I-Tape bleiben etwa 5 Zentimeter der Basis übrig. Vom anderen Ende aus wird das Band in der Länge in vier gleiche, abgerundete Streifen geschnitten. Auf diese Weise erhält man die Form eines Tintenfisches.
CrossLinq Gitterpflaster
Die kreuzförmigen Pflaster sind in der Regel hautfarbig, bestehen aus unelastischem Material und haben eine Gitterform. Erhältlich in drei Größen (S-M-L). Die Größe M ist die am häufigsten verwendete und hat 4 horizontale und 3 vertikale Streifen.
Die drei Teile eines Tape-Streifen
Jeder Tape-Streifen ist in drei Abschnitte unterteilt: die Basis, den Arbeitsabschnitt und den Anker. Beim Anbringen des Tapes ist es wichtig zu wissen, wo der Untergrund angebracht werden soll, ob das Tape gedehnt werden soll oder nicht und in welche Richtung das Tape verlaufen soll. Die Richtung des Tapes ist immer abhängig von dem zu behandelnden Bereich.
Wenn es keine Bewegung gibt und der Muskel, die Haut und das Tape entspannt sind, hat das Tape nur einen sehr geringen Einfluss. Nur wenn Bewegung auftritt, übt das Tape eine Spannkraft auf die Haut aus und beeinflusst die tieferen Strukturen.
Die eigentliche Wirkung des Tapes entwickelt sich erst bei Bewegung.
Basis
Die Basis des Tapes ist der Anfang jeder Applikationstechnik und wird in den meisten Fällen ohne Spannung angebracht. Die Basis kann sich an einem Ende, an beiden Enden, in der Mitte oder an einer anderen Stelle des Tapes befinden.
Wirksamer Teil
Der wirksame Teil verläuft über den zu behandelnden Körperteil und wird mit mehr oder weniger Dehnung angebracht. Dies ist abhängig von der Technik und der Form des Tapes.
Ankern
Der Anker (auch Tape-enden genannt) wird immer ohne Dehnung angebracht. Dies ist sehr wichtig, da es sonst zu Hautreizungen und Blasen kommen kann.
Wie viel Stretch sollte ich verwenden?
Das Tape wird fast immer mit einer Dehnungsintensität von 10 bis 15 Prozent angebracht. In den meisten Fällen bedeutet dies, dass nur sehr wenig Dehnung ausgeübt wird. Eine minimale Verschiebung der Haut ist bereits ausreichend, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Darüber hinaus bleibt das Tape teilweise mehrere Tage auf der Haut, was sich negativ auswirken kann, wenn die getapte Stelle übermäßig gereizt ist. Da es verschiedene Arten von Schmerzbeschwerden gibt und verschiedene Körperstrukturen behandelt werden müssen, kann die Stärke der Dehnung ebenfalls varieren. In manchen Fällen wird das Tape mit viel Dehnung angebracht, in anderen Situationen ohne Dehnung. Entscheidend ist, welche Beschwerden behandelt werden müssen. Wenn das Tape bis zum Maximum gedehnt wurde, verliert das Material seine Elastizität und schrumpft anschließend nicht mehr.
Dies hat eine stabilisierende Wirkung. Diese Technik wird z. B. zur Stabilisierung eines Sprunggelenks eingesetzt. Bei Schwellungen sollten Sie immer ohne Dehnung tapen, da der Druck im Gewebe durch die Schwellung bereits erhöht ist. In diesem Fall genügt es, das Tape locker auf die Haut zu kleben, um die Schwellung zu reduzieren.
Die Spannung einer Taping-Technik kann als Prozentzahl ausgedrückt werden:
◗ 0-5 Prozent: keine Dehnung
◗ 5-15 Prozent: leichte Dehnung
◗ 20-50 Prozent: erhebliche Streckung
◗ 75-100 Prozent: maximale/volle Dehnung
Techniken zum Anbringen des Tapes:
1. Das Lymphtape oder Drainagetechnik
2. Der Muskeltechnik
3. Ligamentäre Technik
4. Die Korrekturtechnik
5. Die Sterntechnik
6. Die CrossLinq-Technik
1. Lymfetaping oder Drainagetechnik
Die Lymfetaping-Technik wird eingesetzt bei Lymphödemen nach einer Operation oder Verletzung und bei anderen chronischen Erkrankungen die zur Verbesserung der Lymphdrainage beitragen.
Durch das Anlegen dieser Lymph-Tapes wird die obere Hautschicht etwas angehoben, so dass zwischen der oberen und unteren Hautschicht Raum geschaffen wird. Der Druck wird reduziert, was die Lymphgefäße stimuliert und den Abfluss der Lymphflüssigkeit verbessert. Schwellungen werden reduziert. Darüber hinaus werden die Haut und das darunter liegende Gewebe durch den Hebeeffekt des Tapes in Kombination mit Körperbewegungen gedehnt und massiert. Die Verhärtung des Gewebes verbessert sich und kann gelöst werden. Bei manchen Beschwerden muss das Lymph-Taping mit einer manuellen Lymphdrainage kombiniert werden. Aus diesem Grund werden beim Selbsttapen nur akute Verletzungen behandelt.
Das Prinzip des Lymphtaping
In den meisten Fällen wird ein 5 cm breites Tape angelegt – der zu behandelnde Körperteil wird in eine gestreckte Position gebracht. Das Tape wird dreimal in der Länge durchgeschnitten, wobei eine Basis von 5 cm erhalten bleibt. Auf diese Weise entstehen vier Streifen von je 1,25 cm Breite, von denen alle Ecken mit einer Schere abgerundet werden. Die Basis des Tapes wird in der Nähe der Lymphknoten ohne Dehnung angebracht.
Wichtig: Beim Anbringen der Basis muss sich der zu behandelnde Körperteil in einer neutralen Position befinden (ruhend, nicht gestreckt).
Nach dem Aufbringen der Basis wird das Schutzpapier auf der Rückseite des Tapes entfernt und die einzelnen Streifen werden lose auf die Haut gelegt. Erst jetzt wird der zu behandelnde Körperteil in eine Vordehnung gebracht und die einzelnen Tapestreifen sehr vorsichtig und ohne Dehnung im Abstand von 1 Zentimeter auf die Haut gelegt.
Reiben Sie abschließend das Tape vorsichtig an, damit die Klebeschicht aktiviert werden kann.
2. Muskeltechnik
Manchmal kann eine ständige, einseitige Belastung oder eine ungewohnte Tätigkeit im Alltag zu einer Überlastung des Muskelgewebes führen. Dies kann zu einem Ungleichgewicht zwischen den betroffenen Muskeln und dem umliegenden Gewebe führen.
Ein gut funktionierendes Muskelsystem ist die Grundlage für optimale Bewegungsfreiheit. Beim Anlegen eines Muskeltapes stimuliert das Tape die Haut, was die Spannung des getapten Gewebes beeinflusst. Hierdurch verändert sich die Spannung in den Muskeln.
Mit Tape ist es möglich, die Spannung zu vermindern (entspannendes Taping) oder die Spannung zu erhöhen (aktivierendes Taping).
Ein weiterer Effekt des Tapings ist die Schmerzlinderung, wodurch die Bewegung besser und leichter wird. Außerdem fördert diese Taping-Technik die Durchblutung des Gewebes, was die Heilung beschleunigt. Generell erfährt man eine verbesserte Belastbarkeit der Muskeln.
Wenn das Tape auf die Haut angebracht wird, entsteht eine gewisse „dehnrichtung“. Die Haut wird zunächst gedehnt, dann wird das Tape angebracht, was eine Wirkung auf die verschiedenen Rezeptoren in der Haut hat. Deshalb ist es wichtig, zu Beginn einer Tape-Behandlung eine klare Vorstellung davon zu haben, ob man den Muskel entspannen, unterstützen oder aktivieren will.
Die Muskeln des Skeletts beginnen am Origo (dem Ansatz eines Muskels), der einen festen Ansatzpunkt hat. Dieser Punkt bleibt in seiner Position während einer Muskelbewegung, ein Muskel endet am Ansatz, einem beweglichen Ansatzpunkt, der sich mit der Muskelbewegung mitbewegt. Der feste Punkt liegt näher an der Körpermitte als der bewegliche Punkt.
Muskelentspannung
Falls Sie einen Muskel entspannen wollen, weil die Spannung Schmerzen verursacht, z.B. durch Verkrampfung oder Überlastung, dann wird das Tape vom Ansatz des Muskels in Richtung Origo (vom beweglichen Punkt zum festen Punkt) angelegt. Sie müssen sich das so vorstellen, dass die Spannrichtung des Tapes in die Richtung der Muskelfunktion geht. Der entstehende Impuls hat eine entspannende und schmerzlindernde Wirkung.
beweglicher Punkt -> fester Punkt = Entspannung
Muskelaktivierung
Falls die Muskelspannung erhöht werden muss, z. B. bei Muskelschwäche, wird das Tape vom Origo bis zum Ansatz des Muskels (vom Fixpunkt zum beweglichen Punkt) angelegt. Bei dieser Anwendungsmethode verläuft die Spannrichtung des Tapes in entgegengesetzter Richtung der Muskelfunktion. Der ausgelöste Impuls sorgt für eine Steigerung der Muskelaktivität.
fester Punkt -> mobiler Punkt = aktivieren
Die bei den Selbsttaping-Anwendungen verwendeten Muskeltaping-Techniken haben vor allem eine entspannende Wirkung.
3. Ligamentäre Technik
Die Ligamenttechnik wird bei Verletzungen und Überlastungen von Sehnen und Bändern eingesetzt. Das Ziel ist es, überlastete Strukturen bei Gelenkproblemen und eventuell schmerzhaften Bewegungseinschränkungen zu unterstützen und eventuell zu entlasten. Der Vorteil ist, dass eine Bewegung völlig unterstützt wird, ohne dass die Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird. Wenn das Tape mit erhöhter oder maximaler Dehnung angelegt wird, werden Rezeptoren in der Haut stimuliert und kann eine Gelenkbewegung in eine schmerzhafte Richtung eingeschränkt werden.
Der betroffene Bereich wird entlastet, die Schmerzen werden gelindert und die Belastbarkeit wird verbessert. Das Ziel ist es, eine normale Gelenkfunktion mit entsprechender Bewegung zu erreichen.
4. Korrekturtechnik
Mit der Korrekturtechnik kann eine Struktur, zum Beispiel die Kniescheibe, in eine optimale Position gebracht werden, was eine aktivierende und schmerzlindernde Wirkung hat. Auch hier geht es darum, die Funktion der Struktur zu verbessern und eine korrekte Bewegungsrichtung zu ermöglichen.
5. Sterntechnik
Bei dieser Technik werden vier Tapestreifen sternförmig übereinander gelegt, wobei eine starke Spannung auf den mittleren Teil der Tapestreifen ausgeübt wird. Diese Technik wird auch als „Hot Spot“ bezeichnet. Das Sterntape entlastet das Gewebe am zentralen Punkt, verbessert die Durchblutung und reduziert den Druck im Gewebe. Sie kann auf alle Schmerzpunkte angewendet werden und ist eine sehr wirksame, universell einsetzbare Technik.
6. CrossLinq-Technik
Die CrossLinq (kleine Gitterpflaster) bestehen aus kleinen, nicht elastischen Streifen in Gitterform. Sie werden hauptsächlich zur Behandlung von Schmerzen und Akupunkturpunkten eingesetzt. Wissenschaftliche Beweise für die Wirkung von CrossLinq stehen noch aus. Es wird jedoch angenommen, dass diese Raster-Tapes (Energie-)Blockaden im Körper aufheben und den überstimulierten Bereich entspannen können. Die Anwendung dieses Gittertapes ist relativ einfach. Wenn Sie einen deutlichen Schmerzpunkt spüren, kleben Sie das Tape diagonal in einem Winkel von 45 Grad in Richtung des Gewebes.
◗ Schwangerschaft: Obwohl es bisher keine wissenschaftlichen Beweise gibt, empfehlen wir generell, während der Schwangerschaft nicht zu tapen (insbesondere im Bereich des Bauches und des unteren Rückens). In diesem Fall sollte das Taping immer mit einem Experten besprochen werden und nicht selbstständig durchgeführt werden.
◗ Offene Wunden, chirurgische Wunden: Das tape sollte nur auf intakter und unbeschädigter Haut angewendet werden.
◗ Frische Wunden, unklare Beschwerden, Knochenbrüche: Bei Verletzungen oder Beschwerden, über die man nichts Genaues weiß, sollte das Tapen vermieden werden. Wenden Sie sich in einem solchen Fall zunächst an einen Arzt oder Therapeuten.
◗ Allergien und Hautkrankheiten: Falls allergische Hautreaktionen zu erwarten sind, ist es ratsam, vorher ein kleines Stück Tape auf die Innenseite des Ellenbogens oder Handgelenks zu kleben, um die Hautverträglichkeit zu testen. Es könnte vorkommen, dass der Kleber einen starken Juckreiz verursacht. In diesem Fall sollten Sie das Tape sofort vorsichtig entfernen. Bei Hautkrankheiten (z.B. Neurodermitis, Ekzeme) sollte das Tape nicht auf die betroffenen Körperstellen angewendet werden.
◗ Empfindliche, dünne Haut: Bei schwachem Bindegewebe oder schwacher Haut ist es ratsam, sehr vorsichtig zu sein mit dem Anbringen von das tape. In diesem Fall sollten Sie das Tape mit sehr wenig Dehnung anbringen und darauf achten, dass unter dem Tape keine Hautfalten entstehen. Auch beim Entfernen des Tapes sollten Sie sehr vorsichtig sein. Am besten sollten Sie das Tape mit einer ölhaltigen Körperlotion, Alkohol oder Stirilium behandeln, damit sich die Klebeschicht auflöst und lockert, so dass Sie das Tape vorsichtig entfernen können.
◗ Medikamenteneinnahme: Bei der Einnahme bestimmter Medikamente, z. B. Blutverdünner, ist Vorsicht beim Tapen geboten. Es kann dabei zu Hautverletzungen kommen.
◗ Krampfadern.
◗ Thrombose-/Thromboserisiko.
◗ Tumore.
◗ Fieber.
Bei starken und anhaltenden Schmerzen sollten Sie immer einen Arzt oder Therapeuten aufsuchen. Es wird empfohlen, sich in diesen Fällen nicht selbst zu tapen.
Bevor man mit einer Tape-Behandlung beginnt, sollte klar sein:
◗ Ist die Ursache der Beschwerde oder des Schmerzes bekannt? Wenn es sich um leichte oder mittelschwere Schmerzbeschwerden handelt, können Sie sich selbst ein Tape anlegen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, was die Ursache des Problems oder die Beschwerden sind, fragen Sie einen professionellen Therapeuten um Hilfe.
◗ Sind die Anwendungsmöglichkeiten deutlich? Beachte welche Anwendung und welche Technik für die Beschwerde verwendet werden soll. Folgende Techniken könnten eingesetzt werden: Lymphtape-Technik, Muskeltechnik, Ligament-Technik, Korrekturtechnik und Sterntechnik. Wenn Sie Sport treiben wollen, sollte das Tape mindestens eine halbe Stunde vorher angebracht werden.
◗ Haben Sie die benötigten Materialien zur Verfügung? Legen Sie alle Materialien bereit, die Sie für eine Tape-Behandlung benötigen, z. B. Tape, Schere, Spiegel, Stuhl, Hocker, Tisch usw. Die Haut sollte sauber, entfettet und nicht zu stark behaart sein. Entfernen Sie im Zweifelsfall die Körperbehaarung in dem Bereich, der getapet werden soll (vorzugsweise nicht rasieren, dies kann Wunden verursachen).
Worauf sollte man beim tapen achten?
◗ Bleib konzentriert.
◗ Vermeiden Sie unnötige fehler und achten Sie auf eine korrekte Anwendung.
◗ Nehmen Sie die richtige Ausgangsposition ein (dies wird im praktischen Teil der jeweiligen Anwendung erläutert).
◗ Vermeiden Sie übermäßiges Dehnen des Tapes! Es dürfen sich keine Falten im Tape, Hautfalten oder Druckstellen bilden.
◗ Die Haut unter dem Tape könnte am Anfang aufgrund der verbesserten Durchblutung etwas jucken. Sobald der Juckreiz anhält, entfernen Sie das Tape sofort. Obwohl das Material latexfrei ist, kann es dennoch zu Hautreizungen kommen.
◗ Wenn das Tape neue Schmerzen verursacht oder wenn die Schmerzen zunehmen, entfernen Sie das Tape sofort.
◗ Kleben Sie das Tape niemals auf offene Wunden, Hautverletzungen, Frakturen, unklare klinische Symptome, Gefäßerkrankungen (Thrombose, Diabetes) und bei Schwangerschaft. In diesen Fällen empfehlen wir Ihnen, von einer Tapebehandlung abzusehen. Wenden Sie sich zuerst an einen Arzt oder professionellen Therapeuten!
◗ Aktivieren Sie die Klebeschicht vorsichtig. Die Klebeschicht des Tapes wird durch Körperwärme aktiviert. Durch das Anreiben des Tapes erhöhen Sie die Haftfestigkeit. Dieser Vorgang verbessert die Funktionalität und Haltbarkeit des Tapes. Außerdem sorgt es für einen optimalen Tragkomfort (je nach Körperregion kann das Tape zwischen 3 und 7 Tagen getragen werden).
◗ Nach dem Duschen oder Reinigen der Haut sollten Sie das Tape vorsichtig trocknen lassen. Tupfen Sie die Stelle mit einem Handtuch trocken, ohne zu reiben.
◗ Verwenden Sie zum Trocknen des Tapes keinen Haartrockner. Übermäßige Hitze kann dazu führen, dass die Klebeschicht stärker auf der Haut haftet. Dies kann dazu führen, dass sich beim Entfernen des Tapes kleine Hautpartikel lösen.
◗ Falls sich ein Teil des Tapes ablöst, können Sie es vorsichtig abschneiden. Befestigen Sie das Tape auf keinen Fall erneut, da es für den einmaligen Gebrauch bestimmt ist. Indem sich ein größerer Teil des Tapes loslöst, erzielen Sie nicht mehr den gewünschten Ergebnis. Entfernen Sie in diesem Fall vorsichtig das Tape und bringen Sie wenn notwendig ein neues Tape an.
Worauf zu achten ist, beim Entfernen des Tapes:
◗ Entfernen Sie das Tape vorsichtig und immer in Richtung des Haarwachstums bei gespannter Haut. Es ist möglich, das Tape unter der Dusche zu entfernen, allerdings ist das Tape wasserfest und Wasser löst die Klebeschicht nicht auf. Die Verwendung von ölhaltiger Körperlotion, Babyöl, Alkohol oder Sterilium wird empfohlen. Befeuchten Sie das Tape damit, so dass sich die Klebeschicht von der Haut löst und das Entfernen erleichtert wird.
◗ Bevor Sie ein neues Tape auf dieselbe Stelle anbringen möchten, wird empfohlen, zu warten und der Haut etwas Ruhe zu gönnen. Warten Sie 24 Stunden und lassen Sie die Haut „atmen“.
Unsere Bestseller fürs selbst Tapen
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WER SIND WIR?
Schön, dass Sie unsere Website besuchen. Wir von PhysioTape, sind seit über 25 Jahren Spezialist im Bereich Taping – mit unserer eigenen Marke CureTape®. CureTape® ist die am häufigsten verwendete Kinesiologie-Tape-Marke unter Fachleuten zur Behandlung verschiedener Beschwerden und Verletzungen. Unsere Tapes werden in einer ISO-zertifizierten Fabrik in Südkorea hergestellt. Wenn Sie mehr über das Unternehmen erfahren möchten, das hinter diesen Produkten steht, Sehen Sie sich dann das Video an!
Bitte beachten Sie: Wir weisen darauf hin, dass die auf unserer Website angegebenen Tapetechniken und Informationen zu den Möglichkeiten des Medical Taping Concept noch nicht wissenschaftlich belegt sind. Die genannten Aussagen und Beispiele beruhen auf langjährigen Erfahrungen von Patienten und geschulten Therapeuten.
Bitte beachten Sie: Beim Kopieren des Artikels ist die Quellenangabe obligatorisch.
Bei folgenden Kontraindikationen darf nicht getapt werden: Schwangerschaft, offene Wunden, Knochenbrüche, unerklärliche Beschwerden, Allergien und Hautkrankheiten, Einnahme von Medikamenten wie Blutverdünner, Thrombose und Fieber. Anwendung von Tape in diesen Fällen nur in Absprache mit einem Spezialisten.





