Auf dieser Seite finden Sie Informationen über die Kinesiologie Tape Anwendung bei einem Kreuzbandriss, wie Sie das Tape bei einem Kreuzbandriss zur zusätzlichen Unterstützung, z.B. nach einer Operation tapen können und welche Stabilisationmöglichen das Tape bei diesen Kniebeschwerden hat erklären wir Ihnen in deisem Beitrag.
Das vordere Kreuzband
Es gibt zwei Kreuzbänder im Knie; das vordere und hintere Kreuzband. Beide verbinden den Oberschenkelknochen mit dem Schienbein und stabilisieren das Kniegelenk beim Strecken, Beugen und bei Drehbewegungen. Das vordere Kreuzband ist ein stabiles Band, das sich aus 3 Kollagenbündeln zusammensetzt, ein Verrutschen des Unterschenkels nach vorne verhindert und eine übermäßige Rotationsbewegung im Knie einschränkt.
Beim vorderen Kreuzband ist wie auch bei jedem anderen Band eine Zerrung, Überdehnung und letztlich ein Riss möglich.
Vor allem der Riss des vorderen Kreuzbandes ist eine relativ häufige Sportverletzung und muss in der Regel operiert werden. Sportliche
Aktivitäten wie Fußball, Handball, Skifahren oder Tennis, bei denen die Knie besonders stark beansprucht werden, sind besonders gefährdet.
Statistisch gesehen, tritt bei Frauen diese Verletzung viermal häufiger auf als bei Männern. Ein Grund dafür könnte sein, dass bei Frauen die Hinterbeinmuskulatur (Hamstrings) die mitverantwortlich für eine Stabilität im Knie ist, nicht so ausgeprägt ist.
Symptome einer vorderen Kreuzbandverletzung:
- Plötzlicher Schmerz
- Schwellung- unmittelbar nach dem Trauma aufgrund eines Gelenkergusses
- Das Hören eines knackenden Geräusches (Rupturgeräusch)
- Die Beweglichkeit des Kniegelenks ist beeinträchtigt (Streck-oder Beugehemmung)
- Gefühl der Instabilität, vor allem beim Gehen (Wegknicken)
- Gelenkblockade
Welche Therapieoptionen im Einzelfall infrage kommen, hängt unter anderem von der Art und dem Verlauf der Verletzung ab. Cure Tape kann auf jeden Fall begleitend nach einer Operation sowie als therapeutischer Zusatz während einer Kreuzbandverletzung die keine Operation erfordert, eingesetzt werden.
Aus Patientenkreisen hört man immer wieder, dass das Tape zu einem “sicheren” Gefühl beiträgt, den Behandlungsverlauf positiv unterstützt und sich das Knie stabiler/belastbarer anfühlt.
Bei einigen sportlichen Aktivitäten wie Skifahren oder Fußball, wird das Tape auch als Unterstützung eingesetzt.
Taping-Technik bei einer vorderen Kreuzbandverletzung


Tapen des vorderen Kreuzbandes
Das I-Tape wird mit der Ligamenttechnik angebracht.
- Der Patient liegt mit gebeugtem Knie in Rückenlage. Das Tape mittig einreißen, Papier re/li auseinanderfalten und das freigelegte Mittelstück ohne Dehnung auf die Tuberositas tibiae anlegen.
- Danach streckt der Patient ganz langsam sein Knie. Währenddessen werden zeitgleich beide Tapestreifen mit erhöhter Dehnung auf Höhe der Gelenkspalte (posterolateral und posteromedial in Richtung Oberschenkel) angebracht. Man muss das Gefühl haben, dass man die Tibia mit dem Tape nach dorsal drückt. Die beiden Außenenden des Tapes Richtung Oberschenkel verlaufen lassen.
Tipp: Da sich Tapes im Kniebereich aufgrund einer stärkeren Belastung schneller lösen können, raten wir das CureTape Sports zu verwenden.
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Kurz gesagt: Eine sehr interessante Möglichkeit, um das am häufigsten verwendete Kinesiologie-Tape in Europa kennenzulernen.
Bitte beachten Sie: Wir weisen darauf hin, dass die auf unserer Website angegebenen Tapetechniken und Informationen zu den Möglichkeiten des Medical Taping Concept noch nicht wissenschaftlich belegt sind. Die genannten Aussagen und Beispiele beruhen auf langjährigen Erfahrungen von Patienten und geschulten Therapeuten.
Bitte beachten Sie: Beim Kopieren des Artikels ist die Quellenangabe obligatorisch.
Bei folgenden Kontraindikationen darf nicht getapt werden: Schwangerschaft, offene Wunden, Knochenbrüche, unerklärliche Beschwerden, Allergien und Hautkrankheiten, Einnahme von Medikamenten wie Blutverdünner, Thrombose und Fieber. Anwendung von Tape in diesen Fällen nur in Absprache mit einem Spezialisten.



