Auf dieser Seite finden Sie Informationen über das Tapen eines Tennisarms im Rahmen einer therapeutischen Behandlung. Hier finden Sie auch ein Video, das Ihnen Schritt für Schritt zeigt, wie Sie einen Tennisarm tapen können.
Bei dem Begriff Tennisarm erwarten Sie, dass die Problematik am häufigsten bei Tennisspielern auftritt. Die wichtigste Rolle bei der Entstehung von Tennisarm typischen Beschwerden sind ganz bestimmte, sich wiederholende Handbewegungen. Meist sind es Bewegungsabläufe, bei denen das Handgelenk bei gestrecktem Ellenbogen wiederholt eine Dorsalflexion macht. Diese können berufsbedingt sein oder aber bei sportlichen Aktivitäten auftreten. Tatsächlich handelt es sich jedoch nur bei ca. 5% aller Patienten um Tennisspieler. Durch überlastete Muskeln und Faszien am Arm, sowie durch Fehlbelastungen bzw.
Überbelastungen kommt es zu einer ständigen Reizung am Knochen-Sehnen- Übergang. Gleichzeitig leidet die Durchblutung und Faszien verkleben. Man geht davon aus, dass durchschnittlich 2-9% der Deutschen jährlich einen Tennisarm bekommen. Wie hoch die Dunkelziffer ist, ist nicht bekannt. Das Durchschnittsalter der Betroffenen liegt zwischen dem 40. und 55. Lebensjahr. Es ist ebenso möglich, dass die HWS die Schmerzen auslöst. Durch weitere Untersuchungen kann der Arzt oder Therapeut feststellen, ob dies die eigentliche Ursache für das Beschwerdebild ist.
Wie tapet man einen Tennisarm?
Zusätzlich zu therapeutischen Behandlungen wie Mobilisationstechniken, Bewegungstherapien oder Faszienbehandlungen, kann ein Tape die Schmerzen verringern und einen positiven Einfluss auf die natürliche Regeneration haben.
Tipp: Da das Tape im Bereich des Handrückens angelegt wird, kann es sich z.B. durch häufiges Händewaschen oder Schweißbildung, schneller lösen. Daher raten wir, wie im Video demonstriert, dass Cure Tape Sports zu verwenden.
Diese Tapeanwendung kann auch bei einem “Mausarm” oder “RSI” verwendet werden.
Anleitungsvideo: Tennisarm tapen
Symptome des Tennisarms:
- Schmerzen im äußeren Knochenvorsprung des Ellenbogens.
- Schmerzhaftes, müdes und steifes Gefühl im Arm, besonders morgens.
- Druckempfindlichkeit einzelner Punkte rundum des Ellenbogens.
- Ausstrahlende Schmerzen in den Oberarm, Unterarm, die Schulter, das Handgelenk bis hin zu den Fingern.
- Schmerzen beim Zupacken und beim Tragen oder Halten von Gegenständen.
- Einnehmen einer Schonhaltung.
Zusätzlich zu den zuvor genannten Symptomen gibt es auch bestimmte Übungen, bzw. einfache Selbst-Tests, bei denen Sie feststellen können, ob es sich um einen Tennisarm handelt:
- Treten die Schmerzbeschwerden auf, wenn die Hand des zu Untersuchenden gestreckt ist, während eine andere Person Gegendruck auf den Handrücken ausübt und die Person versucht die Hand nach oben zu drücken, spricht einiges für einen Tennisarm (Cozen-Test).
- Einfacher Test- Stuhl heben: versuchen Sie einen Stuhl mit gestreckten Armen anzuheben. Lässt sich der Schmerz am äußeren Ellenbogen provozieren, gilt der Test als positiv.
- Schmerzen beim Überstrecken des Handgelenks nach hinten
- Schmerzen bei einer aktiven Rotation gegen einen Widerstand
Tennisarm tapen in 2 Schritten
Schritt 1:
- Messen Sie das I-Tape in gestreckter Position.
- Platzieren Sie die Basis distal des Handgelenks in einer leicht gedehnten Position (Hand in neutraler Position).
- Strecken Sie den Ellbogen und bringen Sie die Hand in Dorsalflexion.
- Bringen Sie dann das Tape mit leichter Dehnung im Verlauf des Unterarms in Richtung Ellbogen an. Das Tape sorgfältig festreiben.
Der Ansatzpunkt des Tapes wird als Fixpunkt (punctum fixum) und der Endpunkt als Mobilitätspunkt (punctum mobile) bezeichnet.
Schritt 2:
- Bringen Sie die Basis des I-Tapes in leicht gebeugter Haltung des Ellenbogens an.
- Der Ansatzpunkt des Tapes (punctum fixum) befindet sich am lateralen Epicondylus am Origo des Supinators und nicht am Olecranon (Ellbogenrücken). Dies kann zu Reizungen führen.
Bringen Sie das Tape in Richtung des proximalen Teils des Radius an. Die Faszienstrukturen „derotieren“ auf diese Weise.
Überprüfen Sie die Funktion des Tapes nach dem Aufbringen, indem Sie beispielsweise eine aktive Exorotation gegen Widerstand auslösen. Wenn der Schmerz verringert wird, hat das Tape eine Wirkung.
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Kurz gesagt: Eine sehr interessante Möglichkeit, um das am häufigsten verwendete Kinesiologie-Tape in Europa kennenzulernen.
Bitte beachten Sie: Wir weisen darauf hin, dass die auf unserer Website angegebenen Tapetechniken und Informationen zu den Möglichkeiten des Medical Taping Concept noch nicht wissenschaftlich belegt sind. Die genannten Aussagen und Beispiele beruhen auf langjährigen Erfahrungen von Patienten und geschulten Therapeuten.
Bitte beachten Sie: Beim Kopieren des Artikels ist die Quellenangabe obligatorisch.
Bei folgenden Kontraindikationen darf nicht getapt werden: Schwangerschaft, offene Wunden, Knochenbrüche, unerklärliche Beschwerden, Allergien und Hautkrankheiten, Einnahme von Medikamenten wie Blutverdünner, Thrombose und Fieber. Anwendung von Tape in diesen Fällen nur in Absprache mit einem Spezialisten.





