Was ist ein Muskelfaserriss?
Ein Muskelfaserriss ist eine typische Sportverletzung, bei der durch Überlastung Muskelfasern reißen können. Dabei kommt es zu einer Unterbrechung der Muskelstruktur bei der man von einem Muskelfaserriss, Muskelbündelriss oder einer Muskelruptur spricht. Besonders anfällig für diese Verletzung ist die Wadenmuskulatur, kann aber auch im Oberschenkel,-Rücken- oder Arm,-Schulterbereich vorkommen.Charakteristisch für einen Muskelfaserriss ist ein plötzlich auftretender Schmerz, der sich spitz und messerstichartig anfühlt. Manchmal hören die Betroffenen auch ein “Knackgeräusch” und müssen die Belastung/Bewegung sofort unterbrechen und den Muskel entlasten.
Wodurch entsteht ein Muskelfaserriss?
Die Ursachen für einen Muskelfaserriss können unterschiedliche Gründe haben. Meistens entstehen sie durch plötzliche Beschleunigungsbewegungen (Laufen, Abspringen) beim Sport, können aber auch bei alltäglichen Aktivitäten wie Radfahren oder Wandern entstehen. Auch ein falsches Aufwärmen vor dem Training, ermüdete Muskulatur, eine verringerte Dehnfähigkeit, Gewalteinwirkungen (Tritt), nicht ausgeheilte Vorverletzungen oder chronische Entzündungen im Körper können weitere Ursachen sein. Anders als bei einer Muskelzerrung, kann man an der Stelle des Muskelfaserrisses eine Delle erkennen, die sich auch ertasten lässt. Die Ausprägung und Lokalisation der Verletzung bestimmen, wie lange der geschädigte Muskel braucht um vollständig zu regenerieren. Im Allgemeinen geht man bei dieser Verletzung von einer Dauer von 3-6 Wochen zur vollständigen Regeneration aus.
Ein verbesserter Regenerationsverlauf mit CureTape®
Praxiserfahrungen zeigen immer wieder, dass es hilfreich sein kann, dass Physiotherapeuten bei dieser Art von Verletzung ein Tape einsetzen. Eine Behandlung mit CureTape® kann dafür sorgen das der Patient den Wiederherstellungsprozess zwar nicht schneller aber besser und mit weniger Schmerzen durchlaufen kann. Schon während der Proliferationsphase kann das Tape angewendet werden. Durch das Tape können Schmerzsensoren beeinflusst, die Durchblutung angeregt und eine mögliche Schwellung verringert werden. Dadurch kommt es zu einem verbesserten Bewegungsablauf,weniger Schmerzen und einer verbesserten Fußabwicklung die wiederum einen positiven Einfluss auf die normale Funktionalität und den Regenerationsprozess hat.
Für ein bestmögliches Resultat ist es wichtig, das die Tapebehandlung von einem erfahrenen Therapeuten durchgeführt wird. Unmittelbar nach der Anlage des Tapes sollte ein Unterschied hinsichtlich der Funktionalität und des Schmerzempfinden wahrnehmbar sein. Sollte dies nicht der Fall sein, muss die Tapekonstruktion eventuell erneut angebracht werden.
Wie tapet man einen Muskelfaserriss?
Idealerweise tapet man bei einem Muskelfaserriss ab der Proliferationsphase, eine Kombination aus einem Muskeltape des dem m.triceps surae (Foto 1), dem medialen Kopf des m.gastrocnemius (Foto 2) und einem zusätzlich stabilisierenden Ligamenttape (Foto 3).
Diese Tapekombination hat einen positiven Einfluss auf das Schmerzempfinden und auf die normale Funktionalität.
Verändert sich das Schmerzempfinden und verbessert sich die Beweglichkeit im Verlauf der Behandlung, kann zu einem späteren Zeitpunkt auch nur noch punktuell behandelt werden. Hierzu wird dann die Sterntechnik verwendet. 4 Ligamenttapes, die sternförmig über den Muskelfaserriss bzw. die punktuell schmerzende Stelle, zur Stabilisation gesetzt werden.
Anleitungsvideo: Muskelfaserriss tapen
Muskelfaserriss tapen in 3 Schritte
Schritt 1:
Anlage eines sedierenden Muskeltape des m.triceps surae.
Der Patient liegt in Bauchlage. Das Y-Tape wird in einer gedehnten Position (Fuß- und Zehen in Dorsalextension ) abgemessen und zurechtgeschnitten. Danach wird die Basis des Tapes ohne Zug auf die Fußsohle (nahe bei den Zehen) fixiert und die beiden Tapezügel mit 10% Dehnung in einer vorgedehnten Position des Muskels lateral/medial um den Muskelbauch bis zur Kniekehle angebracht. Das Tape ist bei dieser Anlage unterhalb des Fußes bis ca. 10cm über der Achillessehne geschlossen und splittet sich dann erst.
Schritt 2:
Sedierende Muskelanlage M.gastrocnemius medialis (Wahrscheinlichkeit liegt bei 80% dass in diesem Muskelbauch der Riss ist).
Die Basis des Tapes wird unterhalb des Muskelbauches angelegt. Der Patient bringt den Fuß danach wieder in eine Dorsalextension und die beiden Tapezügel werden mit 10% Zug um den Muskelbauch angelegt.
Schritt 3:
Stabilisierender Einfluss auf den Muskelfaserriss/Ligamenttape.
Bei diesem Beispiel werden 2 Tapes mit Hilfe der Ligamenttechnik (max. Zug auf den mittleren Bereich des Tapes), leicht kreuzförmig versetzt, über die Ruptur angelegt.
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Kurz gesagt: Eine sehr interessante Möglichkeit, um das am häufigsten verwendete Kinesiologie-Tape in Europa kennenzulernen.
Bitte beachten Sie: Wir weisen darauf hin, dass die auf unserer Website angegebenen Tapetechniken und Informationen zu den Möglichkeiten des Medical Taping Concept noch nicht wissenschaftlich belegt sind. Die genannten Aussagen und Beispiele beruhen auf langjährigen Erfahrungen von Patienten und geschulten Therapeuten.
Bitte beachten Sie: Beim Kopieren des Artikels ist die Quellenangabe obligatorisch.
Bei folgenden Kontraindikationen darf nicht getapt werden: Schwangerschaft, offene Wunden, Knochenbrüche, unerklärliche Beschwerden, Allergien und Hautkrankheiten, Einnahme von Medikamenten wie Blutverdünner, Thrombose und Fieber. Anwendung von Tape in diesen Fällen nur in Absprache mit einem Spezialisten.






